Solarstrom macht Schule
Warum überhaupt eine Solaranlage?
- Energieautonomie: Ihr seid weniger abhängig vom Öl-Preis und von der Entwicklung der Kosten auf Energie
- Umweltschutz: Solaranlagen san doch a guate Alternative zu Atomkraftwerken und Kohleverbrennung
-Förderung: Der Staat unterstützt des hiatz ah richtig (diverse Fördertöpfe, garantierter Einspeistarif)
Ich hoffe, die Post hat Eich allen schon mei klanes Informationsblattl gebracht. In dem hob I Eich jo versprochn, dass es auf meiner Website weitere Informationen gibt.
Also:
1. Wos mocht der unabhängige Experte, wos da Herr Vertreter nit konn?
Er will Eich erst amol überhaupt nix verkaufen.
Der hat a Computerprogramm, mit dem kann er, wenn Ihr ihm sagt´s wo Ihr die Anlage hinstellen wollt´s, sagen, wie viel direkte Sonneneinstrahlung des dort hobt´s und welche Solarzellen do passt.
Der kann alle Teile von einer Solaranlage optimal aufeinander abstimmen. Es gibt nämlich verschiedenste Solarzellen, mehrere Modulhersteller und unterschiedliche Wechselrichter (das ist das Teil, was den Strom fürs Netz passend macht). Und wenn das nicht optimal aufeinander abgestimmt ist, verringert sich die Stromproduktion erheblich. Bei den günstigen Fertigsets ist das sehr oft der Fall.
Jetzt is natürlich die Froge wo findet´s Ihr so an unabhängigen Experten? Erst amol kennt´s Eich unter
www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/2628018/DE/
über die amtlichen steirischen Energieberatungsstellen informieren.
Wer lieber telefoniert, findet auf der Seiten ah die Telefonnummern.
Dort könnt´s anrufen, die san unabhängig.
Und natürlich bin I ah für Eich da – wenn´s mir glaubt´s, dass Ihr von mir a ehrliche Beratung kriagt´s.
2. Warum san die Qualitätsunterschiede so entscheidend?
Guate Qualität haßt, wie immer: Die Anlage wird net so schnell hin.
Und sie arbeitet effizienter – weil a bessers Material verwendet worden is.
Längere Lebensdauer und hoher Ertrag – damit spart´s Ihr Euch auf Dauer wirklich a Geld.
Es gibt übrigens Prüfzeichen. Die geben a gewisse Sicherheit ,was die Qualität angeht. Mindestens sollen Solarmodule nach der Sicherheitsnorm IEC61730 gebaut sein.
Ihre Qualität und Leistung wird bei guten Silizium-Solarzellen nach IEC/EN61215 kontrolliert und bei Dünnschicht-Solarzellen nach IEC/EN61646. Diese strenge Prüfung dürfen weltweit nur eine Handvoll Institute machen - in Österreich nur das Arsenal Research, Forschungs- und Prüfzentrum in Wien.
Dort findet´s a Liste mit den Herstellern, die das bestanden haben:
http://www.arsenal.ac.at/products/products_en_pvst_fepv_pruef_koll_de.html
Leistungsgarantien - 900 kWh im Jahr sollte der Mindestertrag bei einer Leistung von 1kWp sein. Wichtig ist, dass dieser Ertrag für möglichst viele Jahre garantiert ist, die Anlage also nicht schlechter wird. Gute Hersteller geben langjährige Leistungsgarantien auf ihre Module.
Zusätzlich gibt es Produktgarantien. Wenn der Herr Vertreter sagt, er gibt Eich zwei Jahre Garantie ist das natürlich toll. Nur: Das schreibt der Gesetzgeber sowieso vor. Hersteller hochwertiger Produkte geben länger Garantie.
Wichtig ist auch die Bauart. Spätestens nach dem ersten Hagel oder dem ersten Winter (Schneelast) merkt´s es eh, ob Glasstärke, Glasart und der Rahmen vom Modul gut waren.
3. Was is mit der Ausbildung?
I hob Eich do zwa schöne Büdl einegstellt, des san meine Zertifikate.
Und wie do schon drauf steht: Ich hab dafür 88 Stunden Ausbildung gemacht das heißt, I bin effektiv zwei Monat lang regelmäßig auf Graz zum WIFI oder nach Güssing gfohren und habe die Schulbank gedrückt.
Da hob I donn so Sochen g´lernt wie
- Sonnenwegdiagramme aufnehmen,
- Einzelbeschattungen beachten
- Wechselrichter richtig dimensionieren
Und die weiß halt einer, der die Ausbildung net hot, nicht.
Deshalb a noch amol mei Hinweis:
I bin jo Leidergottes nit der Anzige im Bezirk, der a so a Ausbildung hat, Bittschea, geht’s zu jemanden, der sich auskennt, es zahlt sich echt aus. Der kitzelt das Maximum aus Eurer Anlage aussa.
Und wenn´s Eich dafür entscheidet`s, dass Ihr mir des Vertrauen schenkt´s, tat I mi natürlich besonders gfrein.
Euer Andreas Schneider
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